PORSCHE 911 CARRERA RSR 3.0

Juni 2016 / Motorsport Bilder / Le Mans@Zuffenhausen

Der Porsche 911 Carrera RSR 3.0 von 1973 repräsentiert die letzte und stärkste Ausbaustufe der Serie von RS Modellen, die 1972 mit dem RS 2.7 begann. Exklusiv für den Rennsport konzipiert, wurde der RSR 3.0 von einem Triebwerk mit offenen Ansaugtrichtern, Gasschiebern, den Nockenwellen des Carrera 6-Motors und mechanischer Einspritzung angetrieben. welche die Höchstleistung bei 8000/min erreichte. Ein Renngetriebe mit wechselbaren Gangübersetzungen übertrug die Kraft auf die Hinterräder, die Bremsanlage stammte vom legendären Porsche 917. Eine Dünnblech-Karosserie, der Frontspoiler mit einem Lufteinlass für den Ölkühler, breite Kotflügel mit Lüftungsöffnungen für die Bremsen, ein großer Heckflügel sowie Seiten- und Heckscheiben aus leichtem Dünnglas verrieten auf den ersten Blick die Bestimmung dieses Porsche. Insgesamt 69 Exemplare baute Porsche Motorsport von 1973 - 1975.

Baujahr: 1973 / Getriebe: 6-Zylinder Boxer / Hubraum: 2994 ccm / Leistung: 330 PS / Gewicht: 920 kg

PORSCHE 911 CARRERA RSR 3.0

Hier ein Blick auf das Herzstück des Porsche 911 Carrera RSR 3.0. Mit dem Carrera RSR 3.0 erzielte Porsche 1973 bei der zum letzten Mal als WM-Lauf ausgetragenen Targa Florio eine historischen Gesamtsieg. Auf Basis des Homologationsmodells 911 Carrera RS entstand mit dem RSR ein reinrassiger Rennsportwagen der Gruppe 4.